Über mich

Servus liebe Mitleser 🙂
Ich bin Benji und möchte euch Tipps geben, wie ihr günstig und sparsam eure Reisen organisieren könnt. Besonders beim Thema „günstiges Reisen“ habe ich schon viel Erfahrung gesammelt und möchte euch gern auch helfen, viel zu erleben, ohne viel Geld auszugeben. 

Warum spare ich gerade im Urlaub?

Den großen Geldsegen hatte ich noch nie, und trotzdem wollte ich die Welt entdecken, am besten ohne eine Ecke auszulassen. Dass das tatsächlich mit begrenztem Budget geht, habe ich schnell gemerkt. In manchen Städten wie Bratislava kam ich sogar problemlos mit 10 Euro am Tag aus, aber in Paris mit 50 € auszukommen ist tatsächlich fast unmöglich. Auf längere Zeit mag es schon gehen, aber bei Kurzreisen, bei denen man doch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten abhaken will, ist das schwer realisierbar.

Mein Vorteil ist, dass ich von Haus einen eher minimalistischen Lebensstil führe und ich Erlebnisse und Erfahrungen als befriedigender empfinde als materiellen Besitz. Ok, den einen oder anderen Luxus gönne ich mir schon. Eine Playstation zum Beispiel. Oder Tickets für Rockkonzerte – wobei diese auch wiederum für ein Erlebnis stehen.

Warum habe ich begonnen, auf Reisen zu gehen?

Seit meiner Zeit in München hat sich auch viel geändert, besonders mein Fernweh wurde immer schlimmer.Zuvor verbrachte ich meinen Urlaub immer bei Mutti in Bad Feilnbach (ein idyllisches kleines (ich nenne es gern liebevoll und mit einem Augenzwinkern) Kuhdorf in Bayern, ca. 20 Kilometer von Rosenheim entfernt; oder bei Oma in meiner Heimatstadt Zwickau.Doch nach 2 Jahren war ich es leid, immer nur die gleichen Orte zu sehen. Ich wollte auch mal neue Ecken der Welt kennen lernen. Also irgendwann mit etwas eh schon zusammengekratztem Geld Mitte 2014 für volle 3 Tage nach Freiburg gefahren, in der Jugendherberge geschlafen und dann versucht, möglichst wenig Geld auszugeben. 

Etwas später habe ich auch meinen heutigen besten Freund Daniel kennen gelernt, der auch viel reist und weiß, wie man günstig von A nach B kommt. Besonders er ist verantwortlich dafür, dass mich wieder das Reisefieber gepackt hat. Schwupps, ging es Anfang 2015 nach Köln. Auch hier habe ich wieder versucht, möglichst viel zu sparen, man muss ja daheim in München auch etwas zu essen kaufen. 
Im November ging es dann wieder auf Reisen. Zwar war das Budget jetzt deutlich besser (Aufstieg zum stwllvertetenden Marktleiter, höheres Gehalt durch Berufserfahrung) aber ich hatte mich schon an die Budgetreisen gewöhnt und fand die weltoffene Atmosphäre in den Hostels einfach… mitreißend 😀 

Somit war auch meine Reise nach Amsterdam eine Budget-Reise – aber nicht, weil ich sparen musste, sondern weil ich einfach schauen wollte, mit wie wenig Geld ich auskomme und trotzdem viel erlebe.

Nach Amsterdam ging es Schlag auf Schlag, ich wollte gar nicht mehr zurück. Ich hatte Blut geleckt, ich wollte einfach reisen, reisen, reisen. Nur mein Job hindert mich daran, denn entweder bin ich arbeitslos und die ganze Zeit auf der Straße ohne Geld, oder ich bin nur ab und an mal auf Reisen.

Weitere Stadtreisen seitdem:

  • Hamburg
  • Berlin
  • New York City
  • Wien
  • Bratislava
  • Zürich
  • Paris
  • Frankfurt am Main
  • Prag
  • Dresden

Wie möchte ich weitermachen?

    Nach jeder Reise ging es mir wie schon im Urlaub in Amsterdam: Ich wollte gleich dort bleiben. In Berlin hatte ich sogar einen Kloß im Hals und ziemlichen Druck auf den Augen, als ich in den Bus zurück nach Hause einstieg. Es musste doch eine Möglichkeit geben, dass man einfach überall auf der Welt sein Geld verdienen kann. Wenn ich auf Reisen will, fahre ich einfach los und arbeite einfach dort weiter. Ob es da etwas gibt? Ich habe Stunde um Stunde Google genervt mit meinen Problemen, und irgendwann stolperte ich auch über die sogenannten „digitalen Nomaden“. Das sind Leute, die wie ich ständig verreisen wollen, aber im Gegensatz zu mir ortsunabhängig ihr Geld als Freelancer oder eigenem Online-Business verdienen. 

    Das brachte mich dazu, selbst nun diese Ziel vor Augen zu haben. Ein Leben als Nomade? Ortsunabhängig arbeiten? Das wäre doch genial 🙂
    Dass dies ein harter und steiniger Weg sein wird, ist mir bewusst. Doch wäre ich heute stellvertretender Marktleiter, wenn ich bei jedem Rückschlag aufgegeben hätte? Bestimmt nicht! Und für seine innersten Träume lohnt es sich, zu kämpfen.