10 Städte, die ich lieben gelernt habe

Buongiorno, Bonjour, goedendag, hello, oder auf deutsch: Moin, Servus, Salve, habe die Ehre und Glückauf!

Städte können selbst innerhalb eines Landes so unterschiedlich sein, dass man nur 100 km weiter den Kulturschock seines Lebens bekommt. Auf meinen Reisen sah ich viele wundervolle Städte. Die einen fand ich total super, andere fand ich nicht so berauschend. Das lag aber auch an mir, da ich wohl mit unrealistischen Vorstellungen verreist bin. Deswegen würde ich nie und nimmer sagen, dass Paris uninteressant ist – ich sage da lieber, jeder soll sich ein eigenes Bild machen. Andere sehen Brüssel als langweiligste Hauptstadt Europas.

Heute kommen wir jedoch auf das Gegenteil zu sprechen: Städte, die mich fasziniert und in ihren Bann gezogen haben. Orte, von denen ich mit funkelnden Augen berichte und die ich gern wieder besuchen würde 🙂

Vorweg möchte ich aber noch darauf hinweisen, dass die Nummerierung nicht darauf schließen soll, dass es hier ein Ranking gibt – es stellt nur die Ordnung dar, wie sie in meinem Oberstübchen herrscht 🙂

  1. Amsterdam
  2. Amsterdam Gracht
    Eine Gracht in Amsterdam

    Warum ich mich in Amsterdam wohlgefühlt habe? Ganz einfach: Amsterdam ist chaotisch. Ich bin chaotisch. Gleich und gleich gesellt sich halt eben gern 😉
    Und dazu ein verruchtes Rotlichtviertel, in dessen Mittelpunkt die älteste Kirche Amsterdams steht. Kontrastreich? Aber sowas von 😉

    Und ja, die Coffeeshops spielten auch eine Rolle 😉

  3. New York
  4. Skyline Manhattan
    Manhattans Skyline von der Brooklyn Bridge aus
    Hier war es die Hilfsbereitschaft und Weltoffenheit der Einwohner, die die Stadt auf die Liste befördert haben. Ich wurde tatsächlich für die paar Tage als New Yorker angesehen, nicht als Fremder. Zudem: Ich liebe Wolkenkratzer 😀

  5. Berlin
  6. Brandenburger Tor
    Brandenburger Tor

    Berlin ist kaum zu beschreiben – individuell, verplant, rau und doch fürsorglich. Eben einfach anders. Man gewinnt aber auch – wenn man spontanen Konverationen nicht abgeneigt ist – eine Menge neue Freunde, und das schneller, als einem lieb ist.

  7. Dresden
  8. Dresdens Altstadt
    Dresdens Altstadt

    „Pegida? Die ist doch in Dresden!“
    Wer mit diesem Bild in die sächsische Hauptstadt, fährt, wird überrascht sein, wie weltoffen Menschen sein können. Es gibt auch regelmäßige Street Festivals für mehr Miteinander. Dazu hat Dresden die in meinen Augen schönste Altstadt Deutschlands. Absolut ungerechtfertigtes Image als ausländerfeindliche Stadt – eher im Gegenteil.

  9. Frankfurt am Main
  10. Altstadt und Wolkenkratzer
    Alt trifft neu: Altstadt und Wolkenkratzer

    Deutschlands größte Drogenszene – die befindet sich im Frankfurter Bahnhofsviertel. Und dementsprechend viele seltsame Gestalten. Frankfurt hat nebenbei bemerkt die höchste Verbrechensrate in Deutschland.

    Geschockt? Wäre ich auch, aber die Realität ist anders. Die Junkies klären die Probleme unter sich – Außenstehende bekommen kaum was mit. Dazu Frankfurts damals einzigartige Idee, gegen die Drogen auf der Straße anzukommen.

    Für mich ist es das gefühlte Abenteuer kombiniert mit einem Hauch Verruchtheit, die Frankfurt zum Erlebnis macht- ansonsten gibt es noch den Joker: Ich liebe Wolkenkratzer 😀

    Zartbesaitete sollten aber lieber fern vom Bahnhofsviertel bleiben 😉 Obwohl… nein, sich besser gleich daheim verbarrikadieren! Man könnte ja auch vom Auto überfahren werden.

  11. Hamburg
  12. Reeperbahn
    Deutschlands wohl berühmteste Straße: Die Reeperbahn

    „Hat der Typ nicht gerade was gesagt von Abenteuer, Verruchtheit und so? Der kommt jetzt bestimmt mit der Reeperbahn“
    Reeperbahn? Ok, ist die sündigste Meile Deutschlands. Jeder weiß, dass sie in Hamburg liegt. Aber nein, ich finde die Reeperbahn nicht so toll. Eher, dass man schon 2 Seitenstraßen weiter eine ganz andere Welt vorfindet. Aber es hat schon was, wenn man alle paar Meter ne leichte Dame abwimmeln muss – oder durch die Herbertstraße zu laufen – die einzige Straße in Deutschland, die für Frauen verboten ist.

  13. Rom
  14. Kolloseum
    Blick auf das Kolloseum

    Wer ein bisschen italienisch kann, ist klar im Vorteil – denn dann behandeln die Römer einen fast schon wie ein Familienmitglied. Und dazu spielen Italienerinnen beim Flirten in einer ganz anderen Liga als deutsche Frauen. Sorry an die deutschen Mädels, aber hierzulande wird das Kompliment „schöne Augen“ als billige Anmache von einem Perversling angesehen. Wir deutschen Männer sind keine Flirtmuffel – wir haben nur entsprechend reagiert.
    Kommen wir aber auf Rom zurück: Die Stadt selbst scheint nur aus Sehenswürdigkeiten zu bestehen, das ist der reinste Wahnsinn. Kaum biegt man um die Ecke, zack: Nächste Kirche, nächster Platz, irgendwas ist immer da. 

  15. Prag
  16. Altstadt von Prag
    Altstadt von Prag

    Prag ist einfach nur wundervoll – fantastisches Bier zu extrem niedrigen Preisen – sofern man sich abseits der Touristenströme bewegt. Für Partys auch sehr gut geeignet – so günstig bin ich noch nie einen Abend durchgekommen.
    Zudem ist Prag auch architektonisch ein Augenschmaus.

  17. Brüssel
  18. Manneken Pis
    Manneken Pis: Brüssels Wahrzeichen ist die wohl kleinste Sehenswürdigkeit der Welt

    Brüssel. Oftmals als „langweiligste Hauptstadt Europas“ bezeichnet. Für mich eher ein Best-Of mehrerer anderer Städte.
    Der Charme von Paris, die liebenswerte Verplantheit von Amsterdam und das ganze kombiniert. Dazu hat das Rotlichtviertel auch wieder etwas verruchtes. Und es gibt im nördlichen Brüssel viele Wolkenkratzer. Hab ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich Wolkenkratzer liebe? 😛

    Dazu versteckt sich hinter Standard-Architektur auch die eine oder andere Überraschung. Die Schönheit Brüssels steckt im Detail – dadurch ist Brüssel auch nicht so von Touristen überlaufen. Auch das Comic-Museum ist genial 🙂

    Hinzu kommt noch das belgische Bier. Als Bierbrauer-Nation kann es Belgien übrigens tatsächlich mit Deutschland aufnehmen. Und da Belgien kein so strenges Gesetz hat (Stichwort Reinheitsgebot), werden hier auch mal Kirschen oder Äpfel gleich mitgebraut. Dadurch ergeben sich natürlich viel mehr Möglichkeiten.

    Alles zusammen macht Brüssel zu einer unentdeckten Perle. Wer diese Stadt als langweilig bezeichnet, ist entweder blind oder hat nen scheiß Geschmack 😛

  19. München
  20. Mariensäule
    Mariensäule am Marienplatz

    Mein München. Meine Wahlheimat. Wie ich diese Stadt liebe. Ok, abgesehen von 2 bestimmten Wochen im Jahr (dann ist Wies’n) – da würde ich am liebsten überall sein, aber nicht in München.
    Was gibt’s noch? Dorfgefühle in der Großstadt und das Bier hier spielt in der obersten Liga mit.

    Und wem das nicht genug ist, der darf meinen „etwas älteren“ Beitrag Warum ist München in meinen Augen die beste Stadt der Welt? nochmal nachlesen 😉

3 Kommentare zu „10 Städte, die ich lieben gelernt habe

  1. Die meisten deiner Lieblingsstädte habe ich auch schon besucht und auch sie gehören zu meinen Favoriten. Ich habe mich noch in Verona, Bratislava und Barcelona verliebt. London gefällt mir auch, war nur etwas laut.
    LG Susanne

    Gefällt 1 Person

    1. Oh ja, Bratislava ist eine sehr tolle Stadt, sie hat es nur ganz ganz knapp nicht in die Top 10 geschafft. Die anderen Städte sind noch offen auf meiner Reiseliste – aber London steht im November an 🙂

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