Die Anfahrt nach Brüssel

Um ca. 21:30 ging es los von meiner Wohnung zur U-Bahn-Haltestelle Wettersteinplatz. Ich kaufte mir ein Ticket für 2,80, stieg die Treppen hinab und wartete noch 4 Minuten, bis die U1 Richtung Olympia-Einkaufszentrum dann auch kam. Am Hauptbahnhof stieg ich dann aus und lief hoch zur S-Bahn, mir stand noch eine Station bevor. 

An der Hackerbrücke lief ich dann erst mal in die Shoppinghalle und holte mir 2 Flaschen Cola als Proviant. Dann ging es runter zum Busbahnhof. Just in dem Moment bekam ich eine SMS von Flixbus: Auf der Strecke München – Essen wurde ein gelber Bus von Graf’s Reisen eingesetzt. Super, schnelle und präzise Infos – mehr will man doch gar nicht.

Also erstmal meinen Minikoffer abgegeben und mein Ticket vorgezeigt. 30 Minuten noch bis zur Abfahrt, das bedeutet für mich noch genug Zeit für eine für etwas längere Zeit letzte Zigarette.

Drinnen suchte ich mir oben im hinteren Mittelteil einen Sitzplatz. Noch war der Bus relativ unbefüllt, aber das sollte sich auch bald ändern. Naja, jedenfalls wollte dann Einer ne junge Frau ständig begrabschen und dieser wurde dann, als er nicht von sich aus aufhörte, von den beiden Fahrern aus dem Bus verwiesen. Da er jetzt beleidigte Leberwurst spielte und er auch noch sein Gepäck raussuchen musste, gab es gleich schon die erste Verspätung von 30 Minuten.

An der nächsten Haltestelle in Augsburg bekam ich dann auch mit Alex einen dieser netten Sitznachbarn für 0,00 Euro, wie es auf der Preisliste steht. Alex ist Sänger in einer Klassik-Band, ist schon viel verreist in seinem Leben und 54 Jahre alt. Wir unterhielten uns die ganze Zeit von Augsburg bis zu seinem Ziel Karlsruhe über die verschiedensten Themen: Über Städte, Kulturen, wie unterschiedlich Deutschland sein kann, über meinen Blog hier haben wir uns unterhalten, ebenso darüber, dass ich mich selbstständig machen möchte.

Zwischen Augsburg und Stuttgart wurden wir nochmal aufgehalten, da die Polizei die gesamte Autobahn gesperrt hatte. Waren es bisher 30 Minuten, die wir hinterherhingen, handelte es sich nun um 90 Minuten Verspätung. Toll, in Frankfurt muss ich umsteigen, zum Glück hab ich 2 Stunden Puffer.

In Karlsruhe verabschiedete ich Alex noch bei einer Zigarette. Die restliche Fahrt bis Frankfurt schlief ich dann durch. In Frankfurt hatte ich dann noch 4o Minuten Zeit zum Umsteigen. Doch dann kam die schlechte Nachricht: Der Anschlussbus hat auch nochmal eine Verspätung von 40 Minuten. Da es in Frankfurt einfach nur so eisig war, dass die Ärscheskälte sogar noch bis in die Knochen gezogen ist, bin ich letztendlich zum Hauptbahnhof gegangen und habe mich im McDonald’s bei einem kleinen Frühstück kurz aufgewärmt. Dann ging es wieder zurück zum Busbahnhof – natürlich wurden aus den 40 Minuten letztlich 60.

Wie alle anderen Fahrgäste auch, bin ich heilfroh darüber gewesen, endlich wieder in die Wärme zu kommen. Eingestiegen und fast zeitgleich zur Abfahrt weggeratzt. Kurz vor Aachen bin ich aber auch schon wieder aufgewacht. Brüssel erreichten wir dann um 14:Uhr… Geplant war um 12:30. Aber egal, Hauptsache ist, ich bin heil angekommen.

Fortsetzung folgt…

Ein Kommentar zu „Die Anfahrt nach Brüssel

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s